Elb Baron Hell

Elb Baron Hell

von: Bierblog

erstellt am: 28.11.2023

Nachdem mein Lieblings-Edeka aufgrund der Namensähnlichkeit der eigenen Biermarke mit dem Münchner Hofbräuhaus verklagt worden war, hier und hier finden sich meine Reviews des damals noch so benannten Bieres, wurde das Bier jetzt eben in “Elb Baron” umbenannt. Positiver Nebeneffekt: Es gibt eine neue Sorte und zwar ein Helles. Und diese Flasche mit dem sympathischen Etikett wird jetzt verkostet.

Elb Baron Hell

Farbe: Klar und hellgelb, ganz wie man es erwartet. Ich finde es sogar eine ganz klitzekleine Spur dunkler als andere Helle. Hatte das Malz wohl mehr EBC oder es wurde im Dekoktionsverfahren gebraut.

Geruch: Riecht intensiv hopfig, erstaunlich für ein Helles, ist aber definitiv klassischer Hopfen. Hat was von Kräutern. Malz gibt es auch im Duft, leicht karamellig. Die bayerische Brotzeit habe ich aber noch nicht in der Nase.

Schaum: Ich bin positiv überrascht von einer verhältnismäßig stabilen sowie feinporigen Schaumkrone. Viele Helle schaffen das nicht. Bravo. Jetzt darf es dann ruhig auch besser schmecken als andere.

Einstieg: Eine ordentliche Portion Kohlensäure vermischt sich mit einer Malznote, die gar nicht mal so süß daherkommt wie sie riecht, sondern eher nussig wirkt. Interessanter Beginn.

Auf der Zunge: Na ein klein wenig Süße gibt es nun doch, aber es bleibt dezent brotig. Generell ein eher zurückhaltendes Bier. Nicht direkt dünn oder gar wässrig, doch weit von einem vollen Aroma entfernt. Der Hopfen jetzt feinherb in der Komposition dabei, so dass es teilweise fast ein Pils sein könnte. Es gibt ja auch ein Pils derselben Marke. Würde mich nicht wundern, wenn es am Ende grundlegend derselbe Sud wäre, nur mit verschiedener Hopfung.

Abgang: Mir ist es für ein Helles ein bisschen zu bitter, daher finde ich es nicht ganz süffig, nicht so richtig stimmig komponiert. Im Gegensatz zu vielen anderen Bieren nehmen die Aromen auch nicht mehr zu an dieser Stelle. Wirkt alles ein bisschen blass.

Fazit: Es kommt mir fad vor, dieses Helle, so als könnte es ein bisschen mehr Gehalt vertragen. Plätschert irgendwie nichtssagend vor sich hin und wird am Ende ein wenig zu herb. Solide, aber nicht mehr. 5/10.

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