Freiberger Pils

Freiberger Pils

von: Bierblog

erstellt am: 31.08.2022

Bewegen wir uns wieder etwas weiter weg von Dresden, aber doch noch nicht zu weit, und wir kommen nach Freiberg. Auch dort macht man Bier, ich hatte sogar schon zwei davon mal hier im Blog und die haben sogar recht gut abgeschnitten. Ich zweifle daran, dass das Pils das auch vermag, doch lasse ich mich gern positiv überraschen.

Weder die Website, noch die Flasche verraten viel über die Besonderheiten des eigenen Bieres, also muss ich selbst sehen, wo ich bleibe.

Freiberger Pils

Farbe: Siehe so gut wie alle anderen Pils-Reviews in diesem Blog. Gelb/Golden, filtriert, so weit - so klassisch.

Geruch: Malzig-süßlich und irgendwie auch etwas fruchtig. Ob da inzwischen irgendein moderner Hopfen drin ist?

Schaum: Zunächst grobporig und reichlich vorhanden, dann sinkt die Schaumkrone schneller als die Titantic, hinterlässt jedoch mehr Spuren. Für ein Pils aber solide.

Einstieg: Am ehesten schmecke ich Malz in Form von leichter Süße, also im Antrunk könnte es auch ein schwachbrüstiges Helles sein. Kohlensäure verdächtig wenig vorhanden. Ein ziemlich weiches Mundgefühl an dieser Stelle. Irgendwas wirklich Erinnerungswürdiges gibt es bislang nicht.

Auf der Zunge: Es prickelt dezent mehr als zuvor, geschmacklich bleibt es aber ähnlich. Etwas süß, etwas getreidig, aber von allem nicht allzu viel. So ein Bier nervt natürlich nicht, weil man es ja kaum schmeckt, aber es löst bei mir auch nichts aus. Ein Pils, das interessanterweise auch noch immer nicht bitter geworden ist.

Abgang: Selbst im Abtrunk wird es nicht bitter. Mit ganz viel Mühe erahne ich ein ganz klein bisschen feinherbes Hopfenaroma, aber es bewegt sich wirklich im Promillebereich (pun intended). Das macht es natürlich gut trinkbar wenn kaum was da ist, was geschmacklich behindern kann.

Fazit: Für mich ist das Freiberger Pils eher ein wässriges, helles Lagerbier, da es so schwach gehopft ist, dass die pilstypischen Aromen kaum aufkommen wollen. Das trinkt sich problemlos weg, hinterlässt aber auch nichts, das eine Empfehlung wert wäre. Schlägt sich in etwa so gut wie das Feldschlößchen Pilsener, denn es schmeckt zwar nach weniger, doch ist es süffiger. 4/10.

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