Brauerei Wagner Festbier

Brauerei Wagner Festbier

von: Bierblog

erstellt am: 30.06.2023

Nicht das erste Bier aus Merkendorf hier im Blog, aber hoffentlich ein weiteres gutes. Dieses Mal ein Festbier und wie gewohnt ohne irgendeine Beschreibung auf der Flasche. Ob heute die Website der Brauerei weiterhelfen wird?

Aber natürlich:

Mit einem Stammwürzegehalt von 13,5% und einem Alkoholgehalt von 5,7% zählt es zu unseren kräftigen Bieren. Seine goldbraune Farbe, sein kerniger und süffiger Geschmack, abgerundet von einem feinen Hopfenaroma, macht es zu einer richtigen Bierspezialität.

Klingt, als würde ich es mögen.

Brauerei Wagner Festbier

Farbe: Sieht auf dem Foto dunkler aus als es ist. Goldbraun finde ich es nicht, sondern einfach nur golden. Manches etwas dunklere Pils sieht ähnlich aus. Dieses Bier hier ist aber nicht ganz so klar filtriert, allerdings auch nicht wirklich trüb.

Geruch: Vor allem das Malz rieche ich getreidig-süßlich heraus. Der Hopfen verbirgt sich vor meiner Nase, aber vielleicht kommt er dann geschmacklich mehr zum Tragen. Riecht auf jeden Fall kernig und würzig, das könnte vollmundig werden.

Schaum: Ordentlich. Bleibt ein Weilchen im Glas und schmückt das Bierchen feinporig-weiß. Da hatte ich schon viele helle Biere mit viel instabilerem Schaum.

Einstieg: Hat schon mal eine gute Portion Kohlensäure, dann wird es erst süßlich, sodass es wirkt wie Karamell, und mir ist jetzt so, als würde ich ein bisschen Frucht bemerken. Der Hopfen?

Auf der Zunge: Puh. Jawohl, da ist richtig Frucht im Spiel. Könnte einer der amerikanischen Hopfen sein. Das Bier jetzt echt hopfenbetont. India Pale Ale Fans wird es gefallen, Fans des klassischen Festbiers dürften sich etwas wundern. Ich stehe noch irgendwo dazwischen. Von der Malzkomposition her wirkt es klassisch und vollmundig, der Hopfen bringt jedoch ordentlich IBU ins Bier, schon jetzt. Und diese Bittere droht unangenehm zu werden.

Abgang: So ist es auch, jedenfalls für mich. Süffig finde ich es nicht, wenn ich bei jedem Schluck ein bisschen das Gesicht verziehe. Klar, das ist subjektiv, aber mir ist es einfach zu herb.

Fazit: Joa, irgendwo im Okay-Bereich, aber so deutliche Bitterstoffe holen mich ja nie wirklich ab. Wer Pale Ales mag, kann ruhig mal zugreifen. Wer sich an zu viel Bittere stört, lässt es lieber bleiben. 6/10.

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