Club Colombia

Club Colombia

von: Bierblog

erstellt am: 09.06.2024

Ich hatte ja schon einige Male Club Colombia hier im Blog, aber noch nie das Original, das Gelbe, das … tja, ich weiß gar nicht, ob es Pils oder Lager ist, aber auf jeden Fall ein helles Bier. Die Website der Brauerei weiß jedoch ein paar Worte zu sagen:

Las notas herbales y ligeramente cítricas son perfectas para combinarla con mariscos, ensaladas ligeras o quesos frescos.

Und:

Esta combinación de maltas le dan el tono dorado intenso, aroma y sabor fresco, y ese cuerpo medio, justo a la medida.

Frischer Geschmack, mittlerer Körper, soll gut zu Meeresfrüchten passen. Die habe ich zwar leider gerade nicht zur Hand, werde es aber trotzdem probieren.

Club Colombia

Farbe: Von goldener Farbe und auch ziemlich satt. Natürlich bestens filtriert, wenn auch nicht ganz so glanzfein wie einige andere.

Geruch: Es riecht vorrangig malzig-getreidig, der Hopfen ist kaum wahrnehmbar. In der Beschreibung sprach man von Zitrus und Kräutern. Davon merke ich aber noch nichts.

Schaum: Davon gab es wenig und das Wenige verschwand sogleich. Im Sektor heller Lagerbiere aber auch nicht so ungewöhnlich.

Einstieg: Es prickelt ordentlich an der Zungenspitze, dann direkt süß und zwar diese Art von Süße wie sie häufig mit Mais eingebraute Biere besitzen. Ob hier Mais im Spiel ist, weiß ich allerdings nicht. Eine leichte Bitterkeit deutet sich außerdem an.

Auf der Zunge: Die Bitterkeit wird etwas präsenter, an die IBU eines Pilsner Bieres reicht sie jedoch nicht heran, man könnte eher von einem feinherben Lagerbier sprechen. Das Hopfenaroma schmeckt tatsächlich nach Kräutern, Zitrus bemerke ich weiterhin nicht. Es ist definitiv ein leichtes Bier, das man zum Grillen trinken kann und das in seiner durchaus erfrischenden Art gut für warme Sommernächte geeignet ist. Kein ausgeprägter Körper, aber auch nicht wässrig. Insgesamt recht getreidig, aber nicht so abgerundet wie zum Beispiel bayerische Helle. Zwischendrin meine ich ein paar kleinere Geschmacksfehler wahrzunehmen, die ich nicht ganz zuordnen kann.

Abgang: Bitterer wirds nicht mehr, aber ich hatte gerade so einen Anflug von Selters. Weiß auch nicht, wie das zustandekam. Vielleicht durch die doch recht hohe Rezenz. Ansonsten süffig.

Fazit: Ein recht typisches (latein)amerikanisches Lager, ohne große Ecken und Kanten. Sticht weder positiv noch negativ sonderlich hervor. Lässt sich ganz gut trinken. Zum Tejo spielen bleibe ich aber bei Poker. 6/10.

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