Krombacher Pils

Krombacher Pils

von: Bierblog

erstellt am: 19.10.2022

Krombacher hatte ich sogar schon einige Male im Blog, doch noch nie das Pils, die Perle der Natur, mit der die Brauerei sicherlich am meisten Umsatz macht. Im Rahmen meiner zweiten Industriepilswoche ist das natürlich eine gute Gelegenheit zu prüfen, ob das Bier sich eher bei den schwächeren Produkten einreiht, oder doch mit den stärkeren Varianten mithalten kann.

Was meint denn die Website der Brauerei?

Die feinherbe Hopfennote und das berühmte Felsquellwasser® machen Krombacher Pils zu einem natürlich frischen Pils-Genuss. Feinherb und würzig im Geschmack mit 4,8 % vol Alkohol.

Na da bin ich mal gespannt, ob das meine Geschmacksknospen auch so sehen.

Krombacher Pils

Farbe: Farblich passt alles. Strohgelb, klar filtriert, ich kann jede einzelne Kohlensäureperle sehen. Da wird es bestimmt wenigstens gut prickeln.

Geruch: Brotrinde und Karamell, riecht meines Erachtens mehr wie ein Helles als wie ein Pils, denn den Hopfen rieche ich bislang nicht heraus. Das muss aber nichts heißen.

Schaum: Der Schaum ist solide, unter Industrie-Pilsenern sogar gehobener Durchschnitt. Fein- bis mittelporig und semi-stabil.

Einstieg: Erst säuerlich, dann süß, erinnert mich im ersten Moment irgendwie an Oktoberfestmärzen, so ganz entfernt. Übrigens prickelt es gar nicht so sehr, wie ich gedacht hatte. Ansonsten seicht, ich bemerke noch nicht viel mehr.

Auf der Zunge: Tja und dann wird es minimal herb, aber nie so richtig bitter. Dafür lässt die Süße nach und wird ersetzt von…ja…eigentlich durch gar nichts. Schmeckt ziemlich wässrig. Wo ist die Brotrinde aus dem Geruch? Die täte dem schmalen Körper dieses Bieres gut. Richtig erfrischend ist es auch nicht, zumindest jedoch nicht schal. Ich meine noch ein paar Kräuternoten zu bemerken. Wird der Hopfen sein. Dennoch eine ziemlich dünne Angelegenheit.

Abgang: Zum Glück wird es nicht bitterer, so kriegt man es gut runter. Ein bisschen Brotrinde gibt es auch noch, aber so ein echtes Geschmacksprofil oder auch eine stimmige Gesamtkomposition entstehen dann trotzdem nicht mehr.

Fazit: Tja, auch das Krombacher reiht sich ein bei den eher schlechten Pilsnern. Nichtssagend, dünn, da wird einfach zu viel am Aroma gespart. Ist nicht das schlechteste, aber hmm so richtig mehr als 3,5/10 Punkte gibt es dafür nicht.

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